Beschreibung
Warum die meisten Mehlwurmzuchten einschlafen
Du setzt eine Kiste an, wartest ein halbes Jahr — und hast kaum mehr Würmer als am Anfang. Der Grund liegt nicht an der Pflege, sondern daran, dass sich die Zucht selbst auffrisst.
Mehlkäfer legen ihre Eier ins Substrat und fressen einen erheblichen Teil davon wieder auf. Die Larven im selben Behälter machen mit. Man sieht es nicht und merkt es erst Monate später daran, dass nichts nachkommt.
Was die Zuchtbox dagegen macht
Das Weibchen hat einen dünnen Legestachel und kann damit durch ein feines Gitter hindurch ablegen. Der Käfer selbst passt nicht hindurch — 1,4 mm Schlitzbreite gegen einen mehrere Millimeter dicken Käfer.
Du füllst die Box mit Weizenkleie, legst den Gitterdeckel auf und stellst sie zu den Käfern. Die legen hindurch, kommen aber nicht mehr an ihre eigene Brut. Nach etwa einer Woche nimmst du die Box heraus — was drin ist, ist ein vollständiger Satz Eier.
Mit Auffahrt für die Käfer
Mehlkäfer klettern keine glatten, senkrechten Wände hoch. Genau darauf beruht die ganze Mehlwurmzucht — deshalb brauchen die Boxen nicht einmal einen Deckel. Ohne Hilfe kämen die Käfer allerdings auch nie auf die Zuchtbox hinauf.
An jeder Box sitzt deshalb eine flache Auffahrt mit 25 Grad Steigung, fest angeformt. Die Käfer laufen an der Kante entlang, stoßen darauf und sind oben.
Warum drei und nicht eine
Eine einzelne Box löst das Kannibalismus-Problem, aber nicht dein Nachschubproblem.
Solange die Box in der Aufzucht steht, legen die Käfer wieder ins offene Substrat — und du bist zurück am Anfang. Mit drei Boxen entsteht eine Kette: eine steht bei den Käfern, zwei reifen nach. Du tauschst wöchentlich, und nach ein paar Monaten hast du jede Woche eine erntereife Charge.
Larven nach Jahrgang getrennt
Jede Box ist ein Datum. Alles darin wurde in derselben Woche gelegt und wächst gleich schnell. Mit drei Boxen im Umlauf hast du automatisch drei Größenstufen im Bestand — Jungtiere und ausgewachsene Reptilien füttern, ohne vorher zu sortieren.
Passt in deine vorhandene Käferbox
Die Zuchtboxen sind Einleger, kein neues System. Sie stehen flach in jeder Käferbox ab 160 × 130 mm Innenmaß. Deine Einrichtung bleibt, wie sie ist.
Maße, Materialangaben und die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du auf der Seite der einzelnen Mehlwurm Zuchtbox.
Lieferumfang
3 × Zuchtbox mit Gitterdeckel und angeformter Auffahrt. Substrat und Käfer sind nicht enthalten.
Einzeln kosten die drei Boxen 59,97 €. Im Set 49,99 €.
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
Hersteller
Kronengecko Welt · Christoph Böttcher
An der Eulenburg 22d, 21391 Reppenstedt, Deutschland
Tel.: 015224869028 · E-Mail: info@kronengeckowelt.de
1. Anwendung und Nutzung
- Verwenden Sie die Zuchtboxen ausschließlich zur Eiablage in der Zucht von Mehlkäfern (Tenebrio molitor).
- Füllen Sie jede Box randvoll mit trockenem Substrat wie Weizenkleie und streichen Sie es locker ab. Nicht andrücken.
- Das Substrat muss die Unterseite des Gitters berühren. Bei einem Luftspalt darunter erreicht der Legestachel das Substrat nicht.
- Legen Sie den Gitterdeckel vollständig in den umlaufenden Absatz ein, bevor Sie die Box zu den Käfern stellen.
- Stellen Sie die Box flach und stabil ab. Die Auffahrt muss frei zugänglich bleiben, sonst gelangen die Käfer nicht auf das Gitter.
- Tauschen Sie die Box nach 7 bis 10 Tagen. Bleiben die Eier länger, schlüpfen die Larven bereits in der Box und gelangen durch das Gitter zurück zu den Käfern.
- Heben Sie den Deckel zum Öffnen senkrecht ab, um die Substratoberfläche nicht zu verschieben.
2. Sicherheit für Mensch und Tier
- Das Produkt ist ein Zuchthilfsmittel für Futterinsekten und nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr bestimmt.
- Alle Kanten sind abgerundet, um Verletzungen bei der Handhabung zu vermeiden.
- Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Der Deckel enthält schmale Öffnungen, und jede Box besteht aus zwei losen Einzelteilen.
- Nach dem Umgang mit Futterinsekten und Substrat die Hände waschen.
- Hinweis für Halter lebensmittelliefernder Tiere: Beim Verfüttern von Insekten an Hühner und andere Nutztiere gelten futtermittelrechtliche Vorgaben zum verwendeten Zuchtsubstrat. Weizenkleie und Gemüse sind unproblematisch, Speise- und Küchenabfälle nicht uneingeschränkt zulässig. Im Zweifel gibt das zuständige Veterinäramt Auskunft.
3. Reinigung und Pflege
- Entfernen Sie nach jedem Zyklus alle Substratreste aus Wanne und Deckel.
- Spülen Sie beide Teile mit warmem Wasser und einer weichen Bürste aus und lassen Sie sie vollständig trocknen, bevor Sie erneut befüllen.
- Nicht spülmaschinengeeignet. PLA verformt sich bei den dort üblichen Temperaturen.
- Prüfen Sie den Gitterdeckel regelmäßig auf Risse und verformte Stege. Ein beschädigtes Gitter lässt Käfer durch und ist auszutauschen.
4. Material und Umwelt
- Gefertigt aus PLA, einem Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe.
- Geruchsneutral, gibt bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Stoffe an die Umgebung ab.
- Über viele Zyklen wiederverwendbar; dadurch fällt weniger Abfall an als bei Einwegbehältern.
5. Gefahrenhinweise
- Nicht über 50 °C erhitzen. PLA verformt sich bei Hitze. Nicht in direktes Sonnenlicht, auf Heizkörper oder in die Nähe von Wärmelampen stellen. Heizmatten gehören an die Außenseite der Käferbox.
- Nur in geschlossenen Räumen verwenden, nicht in nassen Umgebungen.
- Nicht überfüllen und nicht als Transportbehälter für andere Materialien zweckentfremden.
- Bei sichtbaren Beschädigungen nicht weiterverwenden.
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